ver.di handelt Richtlinien für Autorenverträge im Bereich Literatur aus

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, in der auch die Medienberufe organisiert sind, hat sich mit einer Handvoll namhafter Verlage unter der Schirmherrschaft des Börsenvereins des deutschen Buchhandels auf Tarifrichtlinien für Autorenhonorare im Bereich Literatur geeinigt.  Bei mediafon kann der gesamte Text zum Thema abgerufen werden.
Selbstverständlich sind derartige Richtlinien wichtig für den Stand der Autoren, auch wenn sie in vielen Bereichen (noch?) weit von den tatsächlich gezahlten Honoraren abweichen. Derartige Regelungen stärken den Autoren bei Verhandlungen den Rücken. Die Basis für eine gute Zusammenarbeit aber bilden noch immer die persönlichen Absprachen zwischen Verlag und Autor oder Agentur.

Hier die entsprechende Pressemitteilung der ver.di:

Honorare
Gemeinsame Vergütungsregeln Literatur
Neun repräsentative Belletristik-Verlage und der Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di haben sich am 19. Januar 2005 auf gemeinsame Vergütungsregeln geeinigt. Diese Vergütungsregeln definieren das “angemessene Honorar”, auf das Autorinnen und Autoren nach § 32 UrhG Anspruch haben und das sie notfalls einklagen können ? auch wenn ihr Vertrag ein niedrigeres Honorar enthält.
Das angemessene Honorar beträgt danach 10 Prozent vom Nettoladenverkaufspreis für Hardcover-Ausgaben; bei großem Verkaufserfolg soll der Prozentsatz steigen; in bestimmten (fest definierten) Ausnahmefällen können schon 8 Prozent “angemessen” sein. Deutlich niedriger ist das angemessene Honorar für Taschenbuch-Ausgaben: 5 Prozent mit festen Steigerungsstufen bei hohen Auflagen. Die Beteiligung an Nebenrechten beträgt 50 Prozent bei buchnahen Nebenrechten (z.B. Übersetzung) und 60 Prozent bei buchfernen Nebenrechten (z.B. Medienrechte).
Diese Regeln seien “eine wirksame Absicherung gegen Honorardumping”, sagte der VS-Vorsitzende Fred Breinersdorfer. Dennoch sei es nicht leicht gefallen, sie zu unterzeichnen. Nicht den Erwartungen entspricht zum Beispiel, dass sich die Autoren nach dieser Vereinbarung verpflichten, dem Verlag künftig auch die Rechte an allen heute noch unbekannten Nutzungsarten einzuräumen, wofür die Verlage jedoch zu einer angemessenen Vergütung verpflichtet sind.
Diese Einigung ist Ergebnis einer Mediation durch das Bundesjustizministerium. Die Verleger hatten zunächst ihren Börsenverein für nicht zuständig erklärt und anschließend die eigens zu diesem Zweck gegründet “Verlegervereinigung Belletristik” wieder aufgelöst. Verabschiedet wurde die Vereinbarung schließlich unter der “Schrimherrschaft” des Börsenvereins von den Verlagen
Berlin-Verlag,
Fischer,
Hanser,
Antje Kunstmann,
Lübbe,
Piper,
Random House,
Rowohlt und
Seemann-Henschel.
Damit ist jedoch ein eindeutiger Maßstab gesetzt, an dem die Gerichte auch bei Streitigkeiten mit anderen Verlagen das “angemessene Honorar” bemessen dürften. Ansprüche nach diesen Vergütungsregeln verjähren am Ende des dritten Jahres nach Vertragsschluss ? sie können also auch noch rückwirkend geltend werden, sofern der Vertrag im Jahre 2002 oder später geschlossen wurde.

Derzeit auf dem Schreibtisch ...

Mittlerweile ist auch der erste Schwung der Myranor-Texte für FanPro zum Lektorat eingetroffen, und wird in Bälde bearbeitet werden.
Doch zuvor gilt es noch, zwei Artikel (für die Fernsehwoche und Focus Schule) zu verfassen und einen Text für Cthulhu fertig zu stellen.

Focus Schule ist anbei ein neues Magazin des Focus, das sich - wie der Name schon sagt - auf alles rund um das Thema Schule spezialisiert. Hier geht es nicht nur in der Theorie darum, Kinder und Jugendliche in ihrer schulischen Entwicklung zu begleiten und zu fördern. Der jedem Heft beiliegende “Lernatlas” bietet auch - nach Klassenstufen aufgeteilt - konkrete Lerntips rund um Schulfächer von Chemie über Kunst bis zu Sprachen und Geschichte.
Focus Schule erscheint seit Anfang diesen Jahres alle zwei Monate.

In diesem Sinne: Die Arbeit ruft :)

Thema: Bücher bei Zuschußverlagen

Vielleicht haben Sie in den letzten Tagen auch eine Mail erhalten, in der Ihnen mitgeteilt wurde, man würde Ihr Buch gern veröffentlichen. Ich (als Lektorin) jedenfalls habe gleich drei Mails dieser Art erhalten, in der man mir die Möglichkeit geben wollte, “meinen Traum zu verwirklichen”.  “Wir würden gern Ihr Buch veröffentlichen! [...] Wir geben Autoren die Möglichkeit, ihren Traum zu verwirklichen. [...] Wir freuen uns auf Sie!”.

Ich möchte niemandem in sein Geschäft hineinreden, aber jedem Autor ans Herz legen: Wenn Sie ein Buch über Books on Demand veröffentlichen möchten - machen Sie es lieber gleich dort und nicht über Vermittler. Jedenfalls nicht über solche, die Sie unaufgefordert mit SPAM fluten und Ihnen bewußt falsche Hoffnungen machen.

Die Website Books on Demand finden sie mit einer kurzen Eingabe bei einer Suchmaschine sofort und problemlos.

Wollen Sie Ihr Buch aber bei einem der herkömmlichen Publikumsverlage veröffentlichen, führt kein Weg an einem guten Exposé und eigenem Engagement vorbei. Kein seriöser Verlag würde Sie mit Veröffentlichungsavanzen “zuspammen”.

Derzeit auf dem Schreibtisch ...

Das Aventurische Archiv ist bereits abgegeben. Seinen Platz eingenommen hat die Überarbeitung eines Exposés für einen erfolgversprechenden Kriminalroman sowie neue Titel zur Begutachtung für den Piper-Verlag. Auch die ersten Artikel für den neuen Aventurischen Boten trudeln bereits bei mir ein, da ich für die kommenden zwei Ausgaben die Chefredakteurin des Boten vertreten werde.

“Nebenher” laufen langfristige Projekte natürlich weiter; so etwa die redaktionelle Betreuung der Publikationen zu Albernia (gemeinsam mit Lena Falkenhagen) und zu den Elfen (für FanPro).
Bei der Albernia-Bearbeitung geht es gerade besonders spannend zu. Katharina Pietsch und Tyll Zybura (DSA-Begeisterten auch als “Vorsitzende” von Windfeders Wolkenturm bekannt), denen Lena Falkenhagen und ich die Hauptverantwortung für die Konzeption des Feenteils in der Albernia-Publikation übertragen haben, feilen gerade mit ihrem “Feenteam” (bestehend aus Daniel Jödemann, Stephanie von Ribbeck, Marco Findeisen, Tobias Radloff und Redax-Mitglied Stefan Küppers) und uns - der Redaktion - an einem stimmigen Feenkonzept für Aventurien. Ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt.

Aber auch die Neuerscheinungen zur Leipziger Buchmesse 2006 (zwei Krimis und ein Sachbuch) wollen bereits jetzt auf den Weg gebracht, Texte für Publikationen bei Pegasus Press zuende geschrieben und Rezensionen verfaßt werden.

Und überdies ... gehe ich jetzt lieber zurück an die Arbeit :)

Goethe-Institut: Kurs in Bonn im Juni diesen Jahres

Auch in diesem Jahr werde ich wieder für das Goethe-Institut Deutsch als Fremdsprache unterrichten. Dieses Mal geht es für drei Wochen nach Bonn, wo 14 bis 17-jährige aus aller Welt ihre Sprachkenntnisse aufbessern oder erste Schritte zum Erwerb der deutschen Sprache gehen werden. 
Für das Goethe-Institut zu unterrichten ist jedes Mal von Neuem eine Freude - und das sage ich nicht aus Opportunismus sondern aus Überzeugung. Zum einen ist das Team stets nicht nur nett sondern auch kompetent, und zum anderen sind die zur Verfügung gestellten Lehrmittel gut und umfangreich. Und das ist leider nicht immer beim Fremdsprachenunterricht der Fall.
Nicht zuletzt ist es immer wieder Bereicherung und Herausforderung gleichermaßen, mit Jugendlichen von Afrika bis Spanien und von den Niederlanden bis Rußland zu arbeiten. Viele von ihnen sprechen mit ihren 14 bis 17 Jahren bereits mehr Sprachen fließend, als ich in meinem ganzen Leben erlernt habe, und das beeindruckt mich nicht nur, es freut mich auch. Auf dem “Campus” des Goethe-Instituts lernt man aber bei Weitem nicht nur die deutsche Sprache. Auch der Austausch zwischen den Kulturen - so abgedroschen das Schlagwort auch anmuten mag - ist ein zentraler Aspekt.

Vor einiger Zeit etwa war ein Mädchen aus Afrika in meinem Kurs, die mir mit ihren Worten die Augen für etwas geöffnet hat, das mir bislang in dieser Form noch nicht bewußt war.
Eine Teilnehmerin aus meiner Klasse war sehr laut, durchaus als schwierig zu bezeichnen und in gewisser Weise hyperaktiv (ohne dies diagnostizierend zu meinen). In einem privaten Gespräch mit dem Mädchen aus Afrika stellte sich heraus, daß das afrikanische Mädchen (sehr klug, sehr wach und weitsichtig und für ihre 15 Jahre auf beeindruckende Art “erwachsen” in ihrem Denken) sich gerade zu dem eher schwierigen und von ihrem Wesen her noch sehr kindlichen Mädchen hingezogen fühlte. Das erstaunte mich, und so fragte ich nach dem Grund. Die Antwort habe ich bis heute nicht vergessen. Das afrikanische Mädchen sagte: “Ich bewundere sie. Sie ist noch ein Kind, darf sorglos sein, ist frei in dem, was sie tut. Ich bin schon seit Jahren erwachsen, habe Verantwortung für meine Familie. Es ist ein Privileg reicher Länder, daß Kinder länger Kind sein können. Wenn dies auch meinen Kindern einmal gegeben sein kann, dann wäre ich glücklich.”
Solche Augenblicke erweitern den Horizont mehr als alle Bücher der Welt. 

FanPro-Redaktion auf der Vienna Gaming Convention

Auf die Einladung des engagierten und gut sortierten Wiener Spielehändlers Spielerei (Mariahilferstr. 88 a, 1070 Wien) hin, wird Momo Evers die FanPro-Redaktion auf der Vienna Gaming Convention vertreten und sich dort allen Fragen rund um Aventurien, Myranor und Rollenspiel generell stellen.

Nautilus 25 erschienen

Seit wenigen Tagen im Zeitschriftenhandel ist die Nautilus 25 (AMV Hamburg), natürlich auch dieses Mal wieder mit meiner Kolumne zu Phantastischen Buch-Highlights des aktuellen Quartals.

Überdies in der aktuellen Ausgabe zu finden: Das Abenteuer & Phantastik-Genre feiert Jubiläum: 30 Jahre D&D, 20 Jahre DSA, und auch die Redaktions-Crew der NAUTILUS (inkl. des Vorläufer-Magazins ZauberZeit) berichtet nun seit 20 Jahren über phantastische Literatur, Fantasy- & Science Fiction-Filme, Abenteuer-Spiele und PC-Adventuregames. Anlässlich des Jubiläums gewährt die NAUTILUS deshab einen Blick hinter die Kulissen des Genres und liefert ein Kompendium über 30 Jahre Phantastik in Deutschland.

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Weitere Artikel der aktuellen Ausgabe:

Das Abenteuer & Phantastik-Jubiläum
30 Jahre Abenteuer - die Geschichte der Abenteuer- und Rollenspiele von den ersten Anfängen bis heute
20 Jahre Das Schwarze Auge - Deutschlands führendes Fantasy-Rollenspiel, die Redakteure Thomas Römer und Florian Don-Schauen im Interview
Wie werde ich Fantasy-Autor - Hadmar von Wieser, Schriftsteller, preisgekrönter Spiele-Autor und Event-Regisseur, berichtet, wie man phantastische Geschichten schreibt und Autor wird
Wo die Zinn-Miniaturen herkommen - die Nautilus besucht die Zinnschmiede von Games Workshop in Nottingham
Beruf Miniaturen-Designer - die Gebrüder Perry, die Star-Figurengestalter (Der Herr der Ringe, Warhammer u.a.) von Games Workshop, im Interview
Wie ein Fantasy-Brettspiel entsteht - Spiele-Autor Lutz Stepponat (Rückkehr der Helden, Im Schatten des Drachen), berichtet aus der Spiele-Werkstatt
Wie man eine komplette Rollenspiel-Welt neu erschafft - die Macher der Welt der Dunkelheit (Vampire, Werwolf, Magus) berichten
Wie funktionieren Rollenspiele - für Neulinge und Einsteiger anschaulich und an Beispielen erklärt
Wie eine spannende Detektiv-Geschichte aufgebaut ist - analysiert am klassischen Beispiel von Sherlock Holmes
Wie man Online-Rollenspiele kreiert - Nautilus besucht das führende deutsche Entwicklungsstudio von Massive Multiplayer Online Roleplaying Games (MMORPGs)
Was sind die besten phantastischen Filme auf DVD - die Highlights in den Bereichen F&SF, Abenteuer und Mystery-Thriller, die besten Silber-Scheiben und was man beim Kauf beachten muss
Wie man selber zum Fantasy-Filmemacher wird - Nautilus am Set von Hollywood-Produktionen und von Deutschen Independent-Filmen
Vom Drehbuch zum Szenario - Rollenspiel-Tipps für Profis, Übersicht der 50 wichtigsten Filme als Szenario-Vorlage

Phantastisches Kino
Robots - Robotermärchen in der Welt der Stahlfüße, Gelenkschmiere und Sensoraugen
Mirrormask - Die Suche nach der Spegelmaske: Comic-Autor Neil Gaimans Reise in eine filmische Traumwelt
Superhelden im Kino - Blade III, Constantin, Elektra, Batman Begins, Die Phantastischen Vier, Sin City
The Grudge - rächende Geister verfolgen Sarah Michelle Gellar (Buffy)
Chucky?s Baby - Interview mit Jennifer Tilly zu ihrer Rolle als Chucky?s Braut
White Noise - Stimmen aus dem Jenseits auf dem Tonband
Boogeyman - wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?
Vom Buch zum Film - phantastische Literaturverfilmungen demnächst im Kino: Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse, Per Anhalter durch die Galaxis, Harry Potter und der Feuerkelch, Krieg der Welten, His Dark Materials, Xanth: The Spell Of Chameleon, Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe, King Kong, Bartimäus
Licht aus - Vorhang auf - Überblick über die wichtigsten aktuellen und kommenden phantastischen Filme inkl. Film-News und DVD-Ticker

Filme selber machen
Phantastische deutsche Independent Filme - Weltraumjagden und Kriegerherzen, Bericht von den Dreharbeiten
Als Komparse in 80 Tagen um die Welt - der Stand-In von Jackie Chan berichtet von den Dreharbeiten
Brickfilm: Die Lego-Regiesseure - mit Lego-Steinen und Web-Cam selber Filme machen
Und Action! - B-Movies als Thema lustiger Brett- und Kartenspiele
Trash-Movies als Rollenspiel - It came from the Late, Late, Late Show!

Das Extra-Gimmick
Die grosse HORROR-NAUTINALE - wer dreht den trashigsten Film? Das spielerische B-Movie LIVE-Event für bis zu 35 Cineasten als Indoor- oder Party-Spiel, komplett mit allen Rollen, Requisten und Nautil-Dollars, passend präsentiert mit Filmfotos, Kino-Plakaten und original Film-Zitaten

Viktorianischer Thrill
Ein Fall für Sherlock Holmes - Detektivgeschichten einst und jetzt
Holmes? neuester Fall - als Adventure-Game auf dem PC
Mord auf der Bühne - das Phantom der Oper
Sherlocks Erben - Private Eye in neuem Gewand
Kosmischer Schrecken - Mord im Orient-Express

Fantasy Literatur
Helden, Zauberer, Dämonen - die aktuelle Übersicht über die besten Fantasy & SF-Roman Neuerscheinungen
Werkstattbericht: Rückkehr nach Ulldart - Autor Markus Heitz berichtet über die kommenden Ulldart-Romane

Abenteuer
Hinter den Materiequellen - Werkstattbericht zur Entstehung des Perry Rhodan-Rollenspiels
Orks, Elfen, Laser und Plasmapistolen - Warhammer 40.000 geht in die vierte Edition
Die Suche nach Planet X - Preview auf das Adventure-Game Nibiru
Final Fantasy XI & Dark Age of Camelot: Catacombs - neue Online Rollenspiel-Adventure
Pirates - als tapferer Freibeuter im Auftrag des Königs
Die Rückkehr zur Geheimnisvollen Insel - auf den Spuren von Kaptän Nemo
Aktuelle Spiele-News - die besten Games für PC und Konsole

Offizielle Verlagskolumnen
Der König auf Camelot - Klett-Cotta; Neue Science Fiction braucht das Land - Festa Verlag; Blue Moon: Geisterhafte Hintergründe - Kosmos; H.P. Lovecrafts Cthulhu: Geisterschiffe - Pegasus

  Momo Evers am 16.02.2005 | (0) Trackback/s |
Journalismus

DSA: Neues von der Redaktionskonferenz

Am vergangenen Wochenende traf sich die Redaktion der Spielewelt Das Schwarze Auge im Verlagsgebäude von FanPro in Erkrath. (Für diejenigen, die schon immer wissen wollten, wo diese Stadt liegt, hier des Rätsels Lösung: bei Düsseldorf).

Die Redaktion (bestehend aus Thomas Finn, Anton Weste, Stefan Küppers, Mark Wachholz, Lena Falkenhagen, Peter Diehn, Chris Gosse, Uli Kneiphof, Frank Bartels, Britta Herz und Momo Evers sowie der Chefredaktion Thomas Römer und Florian Don-Schauen) arbeitete sich durch ein umfangreiches Programm, angefangen von der Abstimmung zwischen der Spieleredaktion und der Buchredaktion (vertreten durch Catherine Beck und Sarah Nick) über die Planung von Werbemaßnahmen mit der Marketing-Abteilung (vertreten durch Marc Szodruch) bis hin zur Produkt- und Kampagnenplanung zur Weiterentwicklung der größten deutschen Rollenspielwelt. 

Neben harter Arbeit, einer Menge Spaß und wenig Schlaf brachte die Konferenz natürlich auch viele Neuerungen mit sich. Hier sei dem FanPro-Newsletter in einigen Themenbereichen vorweg gegriffen und den Gerüchten mit (selbstverständlich) nebulösen aber nichtsdestotrotz inhaltlich richtigen Andeutungen Vorschub geleistet:

- Das Horasreich darf sich auf im wahrsten Sinne des Wortes phantastische Neuerungen gefaßt machen. Mit der Überarbeitung der Region durch Frank Bartels wird das Horasreich in Bälde gänzlich neue Spielanreize zu bieten haben. Auch mich persönlich hat das neue Konzept sehr begeistert - derlei gibt es bislang auf Aventurien tatsächlich noch nicht. (Ja, ich rede um den heißen Brei herum, ich gebe es zu :)
- Auch die Neuerungen in der Region Oron wurden von den bearbeitenden Redakteuren Frank Bartels und Chris Gosse vorgestellt. Das neue Konzept beseitigt die auch von Seiten der Redaktion mit Skepsis betrachtete Entwicklung dieser Heptarchie und fügt mit deren Neustrukturierung Aventurien eine neue Spielfacette hinzu, deren ganzes Ausmaß zunächst nur dem Spielleiter vorbehalten bleibt.
- Mitte des Jahres startet eine Kampagne von Frank Bartels, in deren Rahmen man auf gänzlich unerwartete alte Bekannte stoßen und im Kampf gegen die Dunkelheit einen entscheidenden Schritt zum Sieg für Gesamtaventurien erringen wird.
- Der Aventurische Bote ist aventurisch durch das Jahr des Feuers noch immer stark in Mitleidenschaft gezogen und wird irdisch in Bälde eine Umstrukturierung erleben, die dem Manko der sukzessive stärkeren Problematik durch reine Spielleiterinformationen entgegenwirken wird. Britta Herz wird dieses Thema im Boten selbst noch genauer erläutern. Aber keine Angst: Das Magazin bleibt seinen Lesern erhalten, und auch die laufende Geschichtsschreibung wird grundsätzlich weitergeführt.
- Einsteigerprodukte sowie Abenteuer für erfahrene Helden werden im kommenden Jahr verstärkt Einzug in die Produktpalette halten.
- Nicht zuletzt wird man die gesamte Redaktion in Bälde auf der verlagseigenen Homepage via fanpro-Mailadressen erreichen können. Jedes Redaktionsmitglied steht dann (nicht nur den Baronen) als Ansprechpartner für bestimmte Regionen und für die aventurische Entwicklung im allgemeinen zur Verfügung.
Weitere und detailliertere Neuigkeiten zu Aventurien folgen.

11—14. Februar: Die Redaktion tagt

Vom 11. bis zum 14. Februar plant die Redaktion des Schwarzen Auges im Erkrather Verlagsgebäude von Fantasy Productions die Zukunft Aventuriens und Myranors. An diesen Tagen bleibt das Büro des manuskripts daher unbesetzt.

Ab dem 15. Februar sind wir wieder für Sie da.

Derzeit auf dem Schreibtisch ...

... und in konkreter Bearbeitungsphase befindet sich:
- eine Roman-Beurteilung sowie das Aventurische Archiv 3 (FanPro) im Lektorat
- ein Beitrag zu einer Cthulhu-Anthologie (Pegasus Press)

sowie

- die konkrete Vergabeliste eines Sachbuch-Projektes für den Bramann Verlag, zu dem an dieser Stelle in Bälde Genaueres zu lesen sein wird
- das Konzeptpapier zu einer von mir betreuten Krimi-Reihe im Mitteldeutschen Verlag, die 2006 mit den ersten Bänden starten wird.

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