Umzug und Namensänderung

Es ist vollbracht! Nach langen Stunden harter Arbeit erstrahlt nicht nur die alte Website in neuem Gewand, auch der Firmenname ist ein anderer. Aus das manuskript wurde das Haus der Sprache. Mein besonderer Dank gilt all jenen, die mich in den letzten Monaten bei der optischen Umsetzung und beim Umzug meiner - wie ich mit Stolz und Erschrecken zugleich festgestellt habe - sehr umfangreichen Website unterstützt haben:

Screendesign/Grafik: Sue Lork Technik/Webdesign: Carola Heine Photographien: Nancy Glor Puppen: Steffi Lampe Logo: Daniela Kufner

Das Haus der Sprache läuft jetzt unter einer ExpressionEngine, und ich kann fortan alles selbst verwalten. Wer also noch einen Fehler findet, darf mir sehr gern schreiben. Eine vernünftige Website ist schließlich immer auch eine Baustelle ;-)

Die Seite das-manuskript.com wird bis auf Weiteres umgeleitet; auch die alte Mailadresse bleibt in der Übergangsphase erhalten.

Ich hoffe, daß die neuen Seiten Ihnen ebenso sehr gefallen wie mir und verbleibe mit herzlichen Grüßen

Ihre Momo Evers

Derzeit auf dem Schreibtisch

... türmt es sich zu Bergen:

- Heute fertig gestellt werden die letzten Textbeiträge zu einem Lehrbuch im Thieme-Verlag (Schwerpunkt Neurologie), die ich gemeinsam mit Katarina Sebekova im Agenturauftrag bearbeite.

- Auch das Mammutwerk Treffpunkt Text im Bramann-Verlag bedarf nur noch minimaler Schönheitskorrekturen und befindet sich schon zu großen Teilen im Satz, wobei der Titel leider erst kurz nach der Leipziger Buchmesse erscheinen wird.

- Die Lernlektüre-Reihe im Langenscheidt-Verlag läuft gut an; der erste Titel hat bereits die erste Lektoratsschleife hinter sich und liegt gerade bei der Autorin Christine Spindler zur Überarbeitung, der zweite Titel von Alan Brouder wird in wenigen Tagen folgen.

- Die Elfen-Publikation “Aus Licht und Traum” bei FanPro wurde von Tyll Zybura, Katharina Pietsch und ihrem Autorenteam fertig gestellt und liegt mir seit gestern zum Lektorat vor.

- Eine Anthologie mit “kulinarischen” Berliner Kurzkrimis im Mitteldeutschen Verlag läuft gut an, und die ersten Autorenplätze sind bereits besetzt. Der Arbeitstitel lautet derzeit noch “Bär in Blut” ;-)

- Voraussichtlich im Mai werde ich meinen ersten Worshop bei akademie.de anbieten und sitze derzeit an den Lehrunterlagen, Weiteres zum Thema im März an dieser Stelle.

- Die Möglichkeit zur Mitarbeit an einem sehr interessanten Projekt im Wallstein-Verlag verdanke ich meinem Kollegen Patrick Niemeyer und dem Verband der freien Lektoren und Lektorinnen. Der von Gunther Nickel herausgegebene Band beschäftigt sich mit der Zukunft des Lektorats.

Drei weitere Projekte stehen in Warteschlaufe.

Im April wird auch endlich das Geheimnis um ein Projekt gelüftet werden, das mich Ende des letzten Jahres mehr als in Atem gehalten hat und mit dem ich mich in ein für mich vollkommen neues Genre vorgewagt habe.

Ausführlichere Berichte aus der “Lektorenwerkstatt” folgen, sobald mir der Kopf etwas weniger raucht.

Fortbildungsurlaub vom 30.01 bis zum 06.02.2006

Vom 30.01. bis zum 06.02.2006 besuche ich eine Fortbildung der Akademie des Deutschen Buchhandels (konkret: den ersten Teil des Seminars Führungsaufgaben in Buchverlagen).
In dieser Zeit ist das Büro nicht besetzt.
In dringenden Fällen können Sie mir eine SMS unter der Vorwahl 0162 und der Durchwahl 4686803 senden.

Ab dem 07.02. bin ich dann - deutlich klüger und etwas ärmer *g* - wieder für Sie da.

Urlaub vom 29.12. bis zum 03.01.

Vom 29.12. bis zum 03.01. erfreue ich mich in einer Hütte mit viel Schnee, vielen großartigen Menschen und viel Kaminfeuer einer Zeit fernab von Internet und Telefon.

Ab dem 04.01. bin ich wieder für Sie da.

Einen guten Rutsch mit Ihren Lieblingsmenschen wünscht auch Ihnen

Ihre Momo Evers

Dem Selbständigen ist keine Stunde heilig

... das wird mir immer wieder klar, wenn ich feststelle, daß Weihnachten morgen ist und ich noch keinen Gedanken daran verschwendet habe. Oder wenn ich - wie jetzt - zwischen Weihnachten und Sylvester über meiner Arbeit sitze und mit Stoizismus und Langmut auf einen Punkt hinarbeite, der mir das Durchatmen ermöglicht. Das Sylvesterfeiern ohne Reue und schlechtes Gewissen. Ohne “Projektrückstau”. Und somit mit der Hoffnung auf einen übersichtlichen und geordneten Start in das neue Jahr.

Mit den Jahren habe ich gelernt, mich damit abzufinden, daß dieser Punkt nie zu meiner wirklichen Zufriedenheit erreicht sein wird. Wo ein Loch gestopft wird, öffnet sich ein neues. Aber was ich früher mit wachsender Unruhe betrachtet habe, über das habe ich mich zusehends zu freuen gelernt. Denn letzten Endes bedeutet dieser Zustand, daß es weiter geht. Daß je ein laufendes Projekt nahtlos an das nächste anschließt. Und daß ich den Zustand eines wirklich “leergearbeiteten” Schreibtisches daher schlichtweg nicht erreichen kann.
Und das ist schließlich ein Grund zur Freude, denn es bedeutet, daß ich mich über Auftragsmangel nicht beklagen muß.

Nach fast drei Jahren Selbständigkeit liebe ich meinen Job noch immer - und täglich mehr. Trotz Dauerstress, oft extrem sportlicher Deadlines, trotz großer und kleiner Katastrophen und darauf folgender durchgemachter Nächte im Dutzend.
Ich wollte immer mit Sprache arbeiten.
Bis heute kann ich mir nichts Schöneres vorstellen.

Für all die spannenden Projekte der vergangenen Jahre, alle Herausforderungen, für alle Höhen - aber auch für die Tiefen, an denen ich lernen konnte - meinen herzlichen Dank.

Allen, mit denen ich die Projekte der letzten Jahre umgesetzt habe.
Allen, mit denen ich Neues umsetzen werde.
Allen, die Sprache ebenso sehr schätzen wie ich.
Und nicht zuletzt den Menschen, die ich liebe - dafür, daß sie mich trotz Dauerstreß und Dauerzeitmangel nicht vergessen haben.

Wird’s besser? Wird’s schlimmer?
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
lebensgefährlich.
(Erich Kästner)

Auf ein neues, auf ein wundervolles Jahr 2006!

Momo (heute besinnlich gestimmt)

Derzeit und in 2006 auf dem Schreibtisch ...

... nähert sich das Jahr (nicht aber die Arbeit) langsam seinem Ende.

Abgeschickt sind die letzten Texte für dieses Jahr zu einem medizinischen Lehrbuch im Thieme-Verlag, das ich bereits seit einigen Monaten und auch noch im neuen Jahr gemeinsam mit Katarina Sebekova für die Inspirative umsetze. Mit Migräne und Morbus Parkinson haben wir unser diesjähriges “Soll” erfüllt ;-)

Bereits auf den Weg gebracht sind die ersten drei Titel einer Lernlektürereihe, die ich fortan für den Langenscheidt-Verlag betreuen werde. An dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank an die freie Lektorin Barbara Müller, die mir das Projekt nicht nur übergeben sondern sich auch über die Übergabe hinaus Zeit für meine Fragen genommen hat.

Auch das Buchprojekt, das mich in diesem Jahr mit dem meisten Stolz erfüllt hat, nähert sich seinem Ende. Bis auf letzte Kleinigkeiten ist Treffpunkt Text - Das Handbuch für Freiberufler in Medienberufen im Endlektorat bei Susanne Ibisch, einer Kollegin aus dem Verband der freien Lektoren und Lektorinnen. Gemeinsam mit Constanze Hacke und Susanne Ackstaller als Herausgeberteam und nicht zuletzt mit Hilfe der hervorragenden Beiträge von Nicole Hein, Jutta Metzler, Birgit Mestmäcker, Petra Bauer, Karina Matejcek, Marion Güntzel, Sabine Olschner, Julia Fuhrmann, Heike Virchow, Dr. Andreas Elter, Barbara Brecht-Hadraschek, Kirsten Kücherer, Jette Ziegler, Birgit Golms, Frauke Aretz und Dr. Anna Finken, Annette Bopp, Andreas Eschbach, Antje Ritter, Marion Schweitzer, Britta Janzen, Ina Baumbach, Annette Müller, Marte Cormann, Dagmar Diebels, Nora Hertel, Bettina Blass und Cristina Bernardi, Regina Wegmann und Franka Zastrow von Meller Agency ist ein Buch entstanden, das wirklich keine Fragen offen lässt und selbst mich, die ich seit langen Jahren in der Branche tätig bin, beim Zusammenfügen und redaktionellen Bearbeiten der Texte begeistert hat (und das ist kein Werbeblock sondern die schlichte Wahrheit).
Erscheinen wird das Mammutwerk, das ohne den Texttreff nie zustande gekommen wäre, im ersten Halbjahr 2006 beim Bramann-Verlag.
Auch wenn es eines der arbeitsintensivsten Projekte meines bisherigen Lebens war, war es doch auch eines der schönsten.

Die Tatort Ost-Krimis im Mitteldeutschen Verlag sind gleichfalls (fast) im Endkorrektorat. “Wer zuletzt lacht, lebt noch” von Petra A. Bauer werde ich noch heute abschließen, der zweite Titel “Gesichtsverlust” wird mich in den Urlaub begleiten müssen.

Die letzten Überarbeitungen für das Englisch-Wörterbuch im Compact-Verlag sind abgeschickt.

Und die ersten Texte für die Anthologie zur Spielhilfe Am Großen Fluß für FanPro trudeln bereits ein. Ihnen werde ich mich im neuen Jahr widmen.

Derweil ist die Elfen-Spielhilfe für FanPro bis auf Weiteres bei Katharina Pietsch und Tyll Zybura - und natürlich bei ihren fleißigen Autoren - in guten Händen.

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Das kommende Jahr läßt schon jetzt einige spannende Projekte erwarten:

Für FanPro werde ich gemeinsam mit Katharina Pietsch und Tyll Zybura auch die Anthologie zur Elfen-Spielhilfe umsetzen. Was das DSA-Jahr noch zu bieten hat, wird sich auf der Redaktionskonferenz vom 10. bis zum 12. Februar 2005 zeigen.

Für Pegasus werde ich eine Überarbeitung des Cthulhu-1000AD-Bandes betreuen und - eventuell, die letzte Entscheidung ist noch nicht gefallen - ein Rollenspiel eines bekannten und allseits beliebten Kartenspiels von Steve Jackson Games bearbeiten und übersetzen.

Für den Mitteldeutschen Verlag werden nicht nur weitere Tatort Ost Krimis entstehen sondern auch eine Anthologie mit Kurzkrimis plus Rezepten rund um Berlin.

Der Langenscheidt-Verlag und “meine” Lektorinnen Elke Sagenschneider und Christina Huber werden mich nicht nur mit “meiner” Reihe auf Trab halten. Auch ein weiterer Titel aus meiner Tastatur für die von Barbara Müller betreute Jugendbuch-Reihe ist in Planung. Ob er angenommen werden wird, wird sich zeigen, wenn es mir (hoffentlich) gelingt, das Exposé bis Anfang des nächsten Jahres auszuformulieren.

Auch neue Artikel für den Focus Schule wollen ersonnen und bearbeitet werden, und mit etwas Glück nimmt die gute, alte Nautilus wieder Fahrt auf.

Bei diesem Berg von Projekten werde ich selbst ganz ehrfürchtig ;-)
Da kommt mir ein Zitat von Otto Graf Lambsdorff in den Sinn:

“Nach meiner Überzeugung wirken wir alle am besten, wenn wir arbeiten, nicht wenn wir reden.”

Also hülle ich mich jetzt in Schweigen - und tippe weiter ;-)

Was für ein arbeitsames Wochenende :-)

Auch der neue Artikel für den Focus Schule ist fertig und abgegeben. Wer schon immer mehr über Bakterien erfahren wollte, kauft sich einfach die nächste Ausgabe des Bildungsmagazins.
Und jetzt - die Nacht ist ja noch jung und das Wort “Wochenende” derzeit ohnedies bedeutungslos - geht es zurück zu englischen Wörterbüchern ;-)

Derzeit auf dem Schreibtisch ...

ist es mal wieder an der Zeit für eine Bestandsaufnahme :-)

Abgegeben ist Unter Aves’ Schwingen, die Anthologie zum Jubiläum der Spielewelt Aventurien, die aller Voraussicht nach noch Ende des Jahres bei FanPro erscheinen soll und sich derzeit in Endkorrektorat und Satz befindet.

Basargeschichten, die von Chris Gosse herausgegebene Abenteuer-Anthologie ist zwar noch nicht ganz aber immerhin schon in einem “zu 60% fertig” Stadium auf meinem Schreibtisch.

Derzeit sitze ich an der Durchsicht eines Sachbuchs für Freie in Medienberufen, das zur kommenden Leipziger Buchmesse beim Bramann-Verlag erscheinen wird und dessen Herausgeberschaft ich mit zwei Kolleginnen inne habe.

Ebenfalls “in Warteposition” liegen die zwei ersten Romane der Krimi-Reihe Tatort Ost, die gleichfalls zur Leipziger Buchmesse im Mitteldeutschen Verlag erscheinen werden.

Darüber hinaus harren noch ein Artikel für Focus Schule, eine Wörterbuch-Überarbeitung für den Compact Verlag und drei Beurteilungen.

Heute ist wieder einmal einer dieser Tage, an denen ich weiß, warum ich mich selbständig gemacht habe: So viele unterschiedliche und auch inhaltlich interessante Projekte sind der Luxus, der einem nicht ressortgebundenen Freiberufler vorbehalten bleiben. Und das allein wiegt die ungeliebte Akquisetätigkeit, die finanzielle Unsicherheit und den nicht selten notwendigen 16-Stunden-Tag auf.

Und nun: Mit Kopfsprung zurück in die harrenden Textberge :-) 

Buchmesse Frankfurt: Vom 19. bis zum 22. Oktober bleibt das Büro unbesetzt

Im Oktober häufen sie sich jedes Jahr, die Messen.
Wer mich auf der Buchmesse treffen will:
am Donnerstag zwischen 14.30 und 16.30 bin ich am Stand des Verbandes der freien Lektoren und Lektorinnen (Halle 3.1, Stand D103) zu finden.
Kollegen im Phantastik-Genre treffen mich zudem auf dem am Freitagabend von Perry Rhodan-Chefredakteur Klaus Frick und dem Moewig-Verlag ausgerichteten Galaktischen Forum.

Die Essener Spielemesse naht ...

... und daher bleibt das Büro vom 12. bis zum 16. Oktober unbesetzt.  Wie auch in den letzten Jahren werde ich am Stand von Pegasus Press zu finden sein, wo ich unter dem Szepter des Hannover-spielt -Organisators Daniel Stanke das neue Pegasus-Verlagsprogramm vorstellen und zudem Termine für die Chefetage koordinieren werde (ohne Kostüm, ohne gelbes Hemd, dankenswerterweise ;-).

Für Fragen, Begrüßungen und Anregungen habe ich immer ein offenes Ohr, allerdings (bei allem, was nicht Pegasus betrifft) nur in meinen Pausen oder nach Messeschluß. Denn in der restlichen Zeit heißt es: arbeiten :-)

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