12. bis 31. August: DaF in China

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Vom 12. bis zum 31. August bin ich nur via E-Mail zu erreichen. Für die Forschungsstelle für Transnationales Wirtschaftsrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bin ich als Dozentin in Chongqing, China, und ab dem 01.September wieder telefonisch im Büro zu erreichen. Meine Mail rufe ich auch in China regelmäßig ab.

  Momo Evers am 12.08.2006 | |
Workshop und Lehre

akademie.de-Workshop startet am 10.05.

Vom 10. Mai bis zum 06. Juni geht es in meinem Workshop bei akademie.de um alles rund um das Exposé und die Titelpositionierung in der Belletristik sowie im Sach-, Fach- und Schulbuch. Das Erstellen der Workshop-Unterlagen war zwar eine Heidenarbeit (und ich habe ein halbes Buch produziert *g*), aber dafür bin ich auch sicher, daß jeder Workshop-Teilnehmer am Ende mit geballtem Buchmarkt-Know-how wieder von dannen zieht. Das ist mein erster Online-Workshop (aber natürlich bei Weitem nicht mein erster Verlagsworkshop), und wo ich zunächst gespannt war, ob das Onlinelernen funktionieren kann, bin ich seit der Erstellung der Unterlagen überzeugt und freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinem »Exposé-Team« die Untiefen der Verlagswelt zu erkunden und zu umschiffen :-)

Mehr zum Workshop gibt es bei akademie.de

Neuer Online-Workshop bei akademie.de

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Idee - Exposé - Veröffentlichung. Vom 10.05. bis zum 06.06.2006 lernen Sie bei dem Online-Workshop von Momo Evers alles rund um das Erstellen eines Exposés und die ersten Schritte bei der Suche nach einem Verlag für Ihren Titel. Frühbucher-Rabatte gibt es noch bis zum 19. April. Machen Sie sich selbst ein Bild, und stöbern Sie im Workshop-Ablauf bei akademie.de.

 

  Momo Evers am 25.03.2006 | |
Workshop und Lehre

Seminarankündigungen schreiben ...

... ist gar nicht so leicht, denn ein guter Dozent ist nicht automatisch auch ein guter Texter.
Tips und Tricks zum Formulieren gibt es heute in meinem Seminar für die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport (Referat Weiterbildung) in Berlin.

22.-24. April - das manuskript auf der INFANTASTICA

Am 22. April bleibt das Büro geschlossen.
In Altdorf auf der INFANTASTICA habe ich die Ehre, Ursula Muhr mit dem Halten einiger Workshops tatkräftig unter die Arme zu greifen. Rund um die Stadt Altdorf im Südosten von Nürnberg gibt es an diesem Wochenende Autorenlesungen und Werkstattgespräche für die Schulen der beteiligten fünf Gemeinden, Ausstellung von Illustrationen, Preisverleihung für die Sieger des Schreibwettbewerbs (der bereits im Vorfeld lief), Präsentation des Buchs mit den Siegergeschichten aus dem Schreibwettbewerb (für die ich das Lektorat übernommen hatte) und der Bücher der beteiligten Kibuli-Autoren.


Den teilnehmenden Schülern und Schulen entstehen bei dieser Aktion von Kinder- und Jugendbuchautoren keine Kosten; die Veranstaltung wird von Sponsoren getragen.

Bereits das “Storymailing” und der Schreibwettbewerb im Vorfeld (Schüler führen Geschichtenanfänge von Autoren und Illustratoren weiter) war nicht nur ein voller Erfolg, sondern hat auch erstaunliche Ergebnisse hervorgebracht. Ich zumindest war über die Maßen beeindruckt von der Fortführung meiner Geschichte durch Schüler aus 6ter bis 8ter Klasse von Haupt- und Realschulen. Nicht nur Ideenreichtum zeigte sich hier sondern auch der Mut zum Spielen mit Sprache und ein gutes Gefühl für selbige. Die Ergebnisse werden in der Publikation zur Veranstaltung zu bewundern sein.
Daß Leseförderung über die Maßen wichtig ist, ist keine neue Erkenntnis. Daß sie funktionieren und derart bemerkenswerte Ergebnisse hervorbringen kann, war zumindest für mich eine neue - und bereichernde - Erfahrung. 

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Goethe-Institut: Kurs in Bonn im Juni diesen Jahres

Auch in diesem Jahr werde ich wieder für das Goethe-Institut Deutsch als Fremdsprache unterrichten. Dieses Mal geht es für drei Wochen nach Bonn, wo 14 bis 17-jährige aus aller Welt ihre Sprachkenntnisse aufbessern oder erste Schritte zum Erwerb der deutschen Sprache gehen werden. 
Für das Goethe-Institut zu unterrichten ist jedes Mal von Neuem eine Freude - und das sage ich nicht aus Opportunismus sondern aus Überzeugung. Zum einen ist das Team stets nicht nur nett sondern auch kompetent, und zum anderen sind die zur Verfügung gestellten Lehrmittel gut und umfangreich. Und das ist leider nicht immer beim Fremdsprachenunterricht der Fall.
Nicht zuletzt ist es immer wieder Bereicherung und Herausforderung gleichermaßen, mit Jugendlichen von Afrika bis Spanien und von den Niederlanden bis Rußland zu arbeiten. Viele von ihnen sprechen mit ihren 14 bis 17 Jahren bereits mehr Sprachen fließend, als ich in meinem ganzen Leben erlernt habe, und das beeindruckt mich nicht nur, es freut mich auch. Auf dem “Campus” des Goethe-Instituts lernt man aber bei Weitem nicht nur die deutsche Sprache. Auch der Austausch zwischen den Kulturen - so abgedroschen das Schlagwort auch anmuten mag - ist ein zentraler Aspekt.

Vor einiger Zeit etwa war ein Mädchen aus Afrika in meinem Kurs, die mir mit ihren Worten die Augen für etwas geöffnet hat, das mir bislang in dieser Form noch nicht bewußt war.
Eine Teilnehmerin aus meiner Klasse war sehr laut, durchaus als schwierig zu bezeichnen und in gewisser Weise hyperaktiv (ohne dies diagnostizierend zu meinen). In einem privaten Gespräch mit dem Mädchen aus Afrika stellte sich heraus, daß das afrikanische Mädchen (sehr klug, sehr wach und weitsichtig und für ihre 15 Jahre auf beeindruckende Art “erwachsen” in ihrem Denken) sich gerade zu dem eher schwierigen und von ihrem Wesen her noch sehr kindlichen Mädchen hingezogen fühlte. Das erstaunte mich, und so fragte ich nach dem Grund. Die Antwort habe ich bis heute nicht vergessen. Das afrikanische Mädchen sagte: “Ich bewundere sie. Sie ist noch ein Kind, darf sorglos sein, ist frei in dem, was sie tut. Ich bin schon seit Jahren erwachsen, habe Verantwortung für meine Familie. Es ist ein Privileg reicher Länder, daß Kinder länger Kind sein können. Wenn dies auch meinen Kindern einmal gegeben sein kann, dann wäre ich glücklich.”
Solche Augenblicke erweitern den Horizont mehr als alle Bücher der Welt. 

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