Bitte mit Schuss - Kulinarisches aus Berlin

Im April erscheint eine im Haus der Sprache konzipierte und umgesetzte neue kulinarische Kurzgeschichtensammlung in der Reihe TatortOst beim mdv. Zwischen Dönerbuden, Currywurst und Berliner Weiße lösen kleine und große Helden Berlins kleine und große Verbrechen – und geben dabei einen Einblick in die kulinarischen Spezialitäten der Hauptstadt. Mit an Bord sind Geschichten von Nessa Altura, Petra A. Bauer, Barbara Brecht-Hadraschek, Ruth Borcherding-Witzke, Anja Feldhorst, Stefan Haffner, Heide John, Astrid Mosler, Britt Reißmann, Jan Söfjer und Mark Wachholz.

  Momo Evers am 01.03.2007 | |
Krimi und TatortOst

Tatort Ost - Neue Titel lieferbar

Mit Der Tote im Hafen (Jan Kurz), Tödliche Verse (Markus Tillmanns), der Anthologie Wenn es dunkel wird in Bismark (Wolfgang Mai) und nicht zuletzt Lerchen und Löwen von Stefan Haffner gibt es vier neue Titel der Reihe TatortOst im Handel. Die Reihe bündelt Krimis aus Deutschlands und legt besonderen Wert auf regionales Flair.
In diesem Kontext (nicht nur jedem Leipzig-Liebhaber) besonders ans Herz legen möchte ich Stefan Haffners Lerchen und Löwen, der erste Teil einer Trilogie rund um Die Kinder der Völkerschlacht. Der historische Krimi ist beispielhaft gut recherchiert, sehr dicht und stimmungsvoll gewoben und für einen Erstling brillant umgesetzt. Das Lektorat dieses Textes hat mir besonders viel Freude bereitet, und ich empfehle das Buch von Herzen weiter.
Auch der zweite Teil Unter dem Lindenbaum geht demnächst in den Satz (erscheint aber erst zur Leipziger Messe 2007) und hält, was der erste Band verspricht - ebenso wie das Exposé des dritten Bandes. Gerade als Historikerin ziehe ich den Hut vor der Detailgenauigkeit und der Erzählfreude, mit der das alte Leipzig in Haffners Büchern zu neuem Leben erwacht - und als Germanistin schätze ich die gut gewobenen Figuren und Erzählbögen und die - insbesondere für einen Krimi - nicht nur handwerklich gute sondern auch sehr charaktersitische Erzählsprache des Autors.
Kurz: Kaufen. lesen, genießen :-)

Auf der Website der Reihe kann man sich regelmäßig über Neuerscheinungen der Reihe informieren.

Tatort Ost: Neues von der Regionalkrimi-Front

Auch der zweite Titel der Regionalkrimi-Reihe Tatort Ost ist mittlerweile beim mdv abgegeben und befindet sich im Endkorrektorat. “Gesichtsverlust” von Maren Schwarz erzählt die Geschichte eines Verrats und seiner Folgen und spielt zur Zeit der Wende.

Die ersten beiden Titel der Reihe Tatort Ost erscheinen zur Leipziger Buchmesse. Hinzu kommt eine Kurzgeschichtenanthologie, angereichert mit sächsischen Rezepten.
Von dem zweiten Titel der Reihe, “Wer zuletzt lacht, lebt noch” der Berliner Autorin Petra A. Bauer gibt es in Kürze eine erste Kostprobe im Krimi-Forum zu lesen.

Eine weitere derartige Anthologie mit Kurzkrimis und Rezepten in und rund um Berlin ist für das erste Quartal 2007 geplant. Wer einen derartigen kulinarischen Kurzkrimi in seiner Schublade oder bislang ungeschrieben in seinem Kopf hat und sich vorstellen kann, daß dieser auch der Kritik einer öffentlichen Leserschaft standhalten könnte, kann sich (zumindest noch bis etwa Ende März, danach werden die Autoren sicherlich feststehen) gern an mich wenden.

Auch die kommenden Titel der Reihe Tatort Ost stehen bereits fest und werden zur Frankfurter Buchmesse erscheinen:

Markus Tillmanns ist in “Der Mörder von Weimar” einem mordlustigen Liebhaber der Weimarer Klassik auf den Fersen, und der Leipziger Geschichtslehrer Rufin Heinen entführt seine Leser in “Lerchen und Löwen” in das Leipzig des 19. Jahrhunderts.

Mehr zu beiden Titeln in Bälde hier im Blog, unter Tatort Ost und natürlich beim Mitteldeutschen Verlag.

Wer zuletzt lacht, lebt noch ?

wird er heißen, der erste der beiden Regionalkrimis der Reihe Tatort Ost, die zur Leipziger Messe 2006 mit zwei Titeln beim mdv startet. Die Idee zu der Krimireihe, deren Settings samt und sonders in Deutschlands Osten liegen, kam mir im Januar 2005 bei einem Gespräch mit dem Verlagsleiter Roman Pliske, und zwischen Idee und Umsetzung lag ein langes, arbeitsreiches Jahr. Autoren für eine noch nicht etablierte Serie mit einem sehr speziellen Thema zu finden, ist nicht immer leicht, und der Autorenkreis von vornherein eingeschränkt, denn regionales Flair zu vermitteln ist eines der Kernanliegen der Reihe.

Tatort Ost erscheint jeweils im ?Doppelpack?: Ein Titel ist in der Jetztzeit angesiedelt, ein weiterer ist ?historisch?, wobei damit eine Zeitspanne im groben Rahmen der letzten hundert Jahre gemeint ist. Das bedeutet, daß sowohl Krimis zur Zeit des Eisernen Vorhangs als auch in den Goldenen Zwanzigern, während der Weltwirtschaftskrise, im Umfeld des Hitler-Regimes oder zur Zeit der Entnaz?fizierung möglich und zu Teilen bereits in Planung sind.

Vorab: Bei den Titelbildern handelt es sich um “Dummys”; sprich: Die Klappentexte sind lediglich Platzhalter und haben nichts mit dem Buch zu tun. Umgesetzt wurde das Layout von der Weimarer Designerin Katja Zumpe. Leichte Abweichungen im letztendlich publizierten Titel sind natürlich nicht auszuschließen. Wer eines der Titelbilder herunterladen oder weiterverbreiten möchte, sollte sich zuvor mit einer kurzen Mail an mich wenden; ich werde dann vom Verlag ein hochauflösendes (und vielleicht schon endgültiges) pdf organisieren.

»Wer zuletzt lacht, lebt noch« ist ein Berlin-Krimi in der Jetztzeit. Rund um die Nikolaikirche und ein Filmsetting der besonderen Art ermittelt Robina Bernhardt, freiheitsliebende Kommissarin mit Herz, Schnauze, singenden Ollys im Ohr, einem etwas zu konservativen Freund und einem jungen Kollegen mit Doppelnamen. Petra A. Bauer zeigt Berlin, wie es leibt, lebt ? und liebt. Teile der Entstehung des Krimis kann man in ihrem
Autorenblog nachverfolgen, wo es auch Robinas Wohnhaus live und in Farbe zu bestaunen gibt.

»Gesichtsverlust« von Maren Schwarz ist der historische Erstling der Reihe. Auf einer ihrer Lesungen trifft die Vogtländerin Svenja auf Pedro und verliebt sich in ihn. Wer der Mann an ihrer Seite wirklich ist, ahnt sie nicht. Als sie seine Scharade durchschaut, wird die junge Autorin von einer Vergangenheit eingeholt, die sie mit dem Mauerfall weit hinter sich gelassen zu haben glaubte. Gesichtsverlust zeichnet ein Bild der DDR, in dem ? bedrückend und entlarvend zugleich ? vor allem eines im Mittelpunkt steht: Der Mensch, dessen Schuld greifbarer und erdrückender ist als die eines Systems.

Zeitgleich erscheint beim mdv die sächsische Krimi-und-Koch-Anthologie “Mödorissch legger!”, zu deren Vermittlung und Realisierung es im Rahmen der Suche nach geeigneten Autoren für “Tatort Ost” kam.

Bereits geschrieben wird ein Jetzzeit-Krimi in Weimar und ein weiterer historischer Plot zur Zeit des Eisernen Vorhangs, der im D 3410 von Erfurt nach Berlin beginnt und bei der Staatsanwaltschaft in Erfurt endet.

Als Herausgeberin der Reihe freue ich mich jederzeit über konstruktive Kritik ? ob via Mail, via Kommentarfunktion oder Rezension: Lob, Wünsche und Anregungen sind herzlich willkommen. An Anregungen kann man lernen, Wünsche kann man erfüllen, und über Lob kann man sich freuen ? als Autor, als Verlag und als Herausgeber.

Tatort Ost - neue Krimi-Reihe wächst und gedeiht

Zur Leipziger Buchmesse 2006 startet eine neue Krimi-Reihe im Mitteldeutschen Verlag. Die Schauplätze liegen - wie der Name vermuten läßt - samt und sonders in Deutschlands Osten. Unter Tatort Ost wird sich die Reihe ab Ende 2005 bereits genauer vorstellen.
Eine der Autorinnen, Petra Bauer, führt ein “Autoren-Blog”, in dem - unter anderem - auch einer der beiden Debut-Krimis der Reihe Gestalt annimmt. Die ersten Kapitel rund um die Berliner Ermittlerin Robina stehen bereits und lesen sich herrlich.

Eine Anmerkung in eigener Sache: Ich freue mich als Herausgeber theoretisch sehr über Autoren, die mit ihren Ideen an mich herantreten, und Sie können mir oder dem Verlag (zu meinen Händen) selbstverständlich gern Exposés zum Thema zusenden. Einige Hinweise im Sinne von Verlag und Autoren gleichermaßen:

- Die Reihe beinhaltet lediglich Einzeltitel.
- Handlungsort sind die “neuen Bundesländer”
- Die Handlungszeit ist nicht festgelegt, kann vor, nach oder während der Wende, zur Jetztzeit aber auch vor dem Bau der Mauer angesiedelt sein.
- Das Segment “Jetztzeit” ist zunächst abgedeckt.
Bitte richten Sie sich bezüglich der Erstellung eines Exposés nach dem diesbezüglichen Leitfaden in meiner Lese-Ecke.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir Exposés nur dann zurückschicken können, wenn der Einsendung ein frankierter und adressierter Rückumschlag beiliegt.
Auch möchten wir Autoren, die ihre Ideen bei uns einreichen, um ein wenig Geduld bitten. Wir sichten jeden Vorschlag, freuen uns über an uns herangetragene Ideen und beantworten Einsendungen auch dann, wenn es nicht zu einer Zusammenarbeit kommen kann. Leider und zu unserem Bedauern aber hat auch unser Tag nur 24 Stunden. Nehmen Sie Wartezeiten daher bitte nicht persönlich, denn so sind sie keinesfalls gemeint.

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